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DFÜ - Verbindung einrichten, Windows 2000
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DFÜ - Verbindung einrichten, Windows 2000


Der Internetzugang mit Windows 2000 gestaltet sich als sehr einfach. Alle notwendigen Komponenten (RAS-Dienste und Netzwerk-Protokolle) werden automatisch bei der Installation integriert.

Inhalt:

Bitte beachten Sie auch das Kapitel Fehlerquellen.

Neue Verbindung herstellen

Über START - EINSTELLUNGEN - NETZWERK- UND DFÜ-VERBINDUNGEN - NEUE VERBINDUNG HERSTELLEN startet der Netzwerkverbindungs-Assistent, der alle notwendigen Einstellungen vornimmt.

Es erscheint der Willkommensbildschirm des Netzwerkverbindungs-Assistenten. Klicken Sie auf WEITER.

Im Netzwerkverbindungstyp markieren Sie  bitte die zweite Option IN DAS INTERNET EINWÄHLEN  und klicken auf WEITER.

Ein neuer Assistent für den Internetzugang startet. Hier wählen Sie bitte die dritte Option MANUELLE EINRICHTUNG DER INTERNETVERBINDUNG...  und klicken wieder auf WEITER.

Um die Internetverbindung einzurichten, muss jetzt VERBINDUNG ÜBER TELEFONLEITUNG UND MODEM angeklickt werden. Das gilt auch für ISDN-Anwender!

Dann erst WEITER

Jetzt gilt es, das am Rechner angeschlossene Modem auszuwählen. ISDN-Anwendern wird dabei ein "Pseudo-Modem" (bei einer AVM-Fritz Card z.B. "AVM NDIS WAN CAPI-Treiber") angeboten, da die Karte intern wie ein Modem angesprochen wird.
Bitte klicken Sie auf WEITER.

Schritt 1 von 3 der Abfrage von Informationen zur Verbindung mit dem Internetkonto:

Deakivieren Sie das Kontrollkästchen MIT LANDES- UND ORTSVORWAHL WÄHLEN, und geben als Rufnummer die 0191011 an. Vorsicht: Wenn Sie Ihren Rechner an einer Telefonanlage betreiben und zur Amtsholung immer eine 0 vorwählen müssen, dann muss diese 0 auch hier angegeben werden: 00191011

Wenn Sie vorher die Verbindungseigenschaften verifizieren wollen, dann können Sie das über ERWEITERT tun. In den dabei erscheinen Registerkarten sollten folgende Optionen aktiviert sein (alle nicht erwähnten bleiben aus):

  • Verbindung - Verbindungstyp - PPP (Point to Point-Protokoll)
  • Verbindung - Anmeldevorgang - keiner
  • Adressen - IP-Adresse - Der Internetdienstanbieter liefert automatisch eine Adresse
  • Adressen - DNS-Serveradresse - Der Internetdienstanbieter liefert automatisch eine DNS-Adresse

Im zweiten Schritt "Informationen zur Anmeldung für das Internetkonto" müssen geheime Nummern angegeben werden, die Sie bitte der Anmeldebestätigung von T-Online entnehmen:

Als Benutzername müssen verschiedene Nummern zusammengefasst werden:
  • Die zwölfstellige Anschlusskennung
  • Die T-Online-Nr. Sie muss mit einem # abgeschlossen werden, wenn sie weniger als 12 Stellen besitzt.
  • die Mitbenutzernummer (hier: 0001)
    Der Mitbenutzer 0001 ist gleichzeitig auch immer Hauptbenutzer eines Accounts. Er muss auch so angegeben werden wenn kein anderer Mitbenutzer definiert ist. Also auch bei Flatrate- oder Pro-Accounts!
  • Beispiel: 00034000847301300190#0001
Das Kennwort ist das persönliche Kennwort aus dem Einschreiben. Klicken Sie dann auf WEITER.

Der dritte Schritt ist "Konfiguration Ihres Computers":
Der Name der Verbindung ist frei wählbar. Sie können hier z.B. T-Online wählen. Der Name taucht später in vielen Dialogen verschiedener Internetprogramme wie auch in Windows 2000 selbst auf. Ein vorletztes Mal WEITER.

Jetzt werden Sie lediglich noch gefragt, ob Sie auch gleich ein Internet Mail-Konto einrichten wollen. Wählen Sie JA, wenn Sie Outlook als E-Mail-Programm nutzen wollen.

Eine kleine Zusammenfassung beendet dann den Assistenten. Wenn Sie hier einfach auf FERTIGSTELLEN klicken, wird sofort versucht, eine Internet-Verbindung herzustellen, was bei richtiger Eingabe aller Parameter auch problemlos funktionieren sollte.

In der Taskbar erscheint dann dieses kleine Symbol,
bei dem die kleinen Bildschirme abwechselnd blinken, wenn Daten über die Verbindung geleitet werden.

Verbindung optimieren

Die DFÜ-Verbindung für T-Online kann man noch optimieren, indem man folgende Einstellungen vornimmt:
  • START - EINSTELLUNGEN - NETZWERK- UND DFÜ-VERBINDUNGEN - T-ONLINE - EIGENSCHAFTEN

einen recht umfangreichen Dialog öffnet, in dem 5 Registerkarten alle wichtigen Verbindungsparameter anzeigen und zur Modifikation anbieten.

Wichtig sind hier insbesondere:



Für ISDN-Nutzer: In der Registerkarte ALLGEMEIN können jetzt mehrere Kanäle angewählt werden. Dazu einfach wie hier im Beispiel die angebotenen Verbindungen auswählen und ALLE GERÄTE WÄHLEN DIE GLEICHE NUMMER einschalten.

HINWEIS: Der zweite ISDN-Kanal verdoppelt theoretisch zwar die Geschwindigkeit aller Internetverbindungen, kostet aber dementsprechend mehr!



Gleichfalls nur für ISDN-Nutzer interessant ist die Registerkarte Optionen:

Bei "Mehrere Geräte" muss zur Kanalbündelung immer ALLE GERÄTE WÄHLEN eingestellt sein.

Wieder für alle gilt:
  • Status während des Wählens angezeigt und
  • die Rufnummernabfrage sollten abgeschaltet werden.

Damit entfällt eine lästige Abfrage beim Verbindungsaufbau und es wird in einem kleinen Fenster der aktuelle Status angezeigt.



Die Registerkarte Sicherheit ist im Normalfall schon richtig eingestellt: Hier sollte UNSICHERES KENNWORT zulassen angewählt sein.



Für das Netzwerk müssen dafür aber die "Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke" und der "Client für Microsoft-Netzwerke" abgeschaltet werden.

Deaktivieren Sie diese nicht, dann sind freigegebene Laufwerke und Drucker im Internet auch für andere Leute sichtbar, wenn Sie online sind.



Die Optionen für die "Gemeinsame Nutzung" der Verbindung sind in der Grundeinstellung alle abgeschaltet. Das macht auch Sinn, solange keine weiteren Rechner in einem lokalen Netzwerk verbunden sind.

Nur wenn andere Rechner angeschlossen sind und gleichfalls über die eben konfigurierte Verbindung an das Internet angeschlossen werden sollen, sind hier die entsprechenden Schalter umzulegen.

In den Mail-, News oder WWW-Browserprogrammen müssen evtl. noch weitere Angaben gemacht werden damit sie Verbindung zu den entsprechenden Servern aufnehmen können.

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